Immunsupprimiert - bestimme Nahrungsmittel r meiden.

 

 

 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt davor, besonders empfindliche Personengruppen (YOPI), mit bestimmten Nahrungsmitteln zu versorgen.

 

Zur dieser Gruppe gehören natürlich auch Menschen mit Autoimmunerkrankungen,deren Immunabwehr medikamentös heruntergefahren wurde (immunsupprimierte Menschen).

 

„Zu den besonders empfindlichen Personengruppen im Sinne dieser Empfehlung zählen Menschen, deren

körpereigene Abwehrkräfte gegenüber lebensmittelbedingten Infektionen beeinträchtigt oder noch nicht vollständig

ausgebildet sind. Dazu gehören:

 

 Säuglinge und Kleinkinder bis 5 Jahre

 

 Senioren (insbesondere wenn ihre Abwehrkräfte

geschwächt sind

 

 Schwangere

 

 Menschen, deren Abwehrkräfte durch Vorerkrankung

oder Medikamenteneinnahme geschwächt sind ....".

 

 

Hier eine Auswahl der Nahrungsmittel, die gemieden werden sollten, um

Infektionen durch Nahrungsmittel zu vermeiden:

 

 

"Tierische Lebensmittel:


 Milchprodukte (z.B. Butter, Milchmischgetränke und

Nachspeisen), die aus Rohmilch oder unter Verwendung

von Rohmilch hergestellt und nicht abschließend

ausreichend erhitzt werden

.

 Weichkäse aus Rohmilch


 weiche Käsesorten aus pasteurisierter Milch, die mit

Oberflächenschmiere (Gelb- und/oder Rotschmiere) hergestellt sind


 im GV-Betrieb selbst hergestelltes Speiseeis


 frisches Mett, Tatar und ähnliche Hackfleischzubereitungen

sowie rohe Fleischzuschnitte wie Carpaccio


 streichfähige, schnell gereifte Rohwürste, insbesondere

frische Mettwurst


 unverarbeitete Fischereierzeugnisse oder Schalentiere

 (z.B. Sushi, Austern)


 geräucherte Fischereierzeugnisse (z.B. Räucherlachs)


 Graved Lachs [gebeizt]"

 

Quelle:
Sicher verpflegt

Besonders empfindliche Personengruppen in

Gemeinschaftseinrichtungen.

Bundesinstitut für Risikobewertung (bfr) Berlin

www.bfr.bund.de